BMW - Dixi - Oldtimer - 4K UHD - Panasonic Lumix DMC - LX3 - Erfurt 2010/18
BMW - Dixi - Oldtimer - 4K UHD - Panasonic Lumix DMC - LX3 - Erfurt 2010/18 Die Fotos entstanden 2010, das Video 2018. © Lufimusic. Music: © The Brecker Brothers - Heavy Metal Be-Bop 05 Funky Sea, Funky Dew (Live Version) BMW - Dixi Dixi war ein Markenname der Fahrzeugfabrik Eisenach, den diese von 1904 bis zur Übernahme durch BMW 1928 für Automobile, Lastkraftwagen, Fahrräder und Omnibusse verwendete. Nach der Übernahme durch BMW wurde dort der Markenname noch bis 1932 genutzt. Das bekannteste Modell war der Dixi 3/15, ein Lizenzbau des englischen Kleinwagens Austin 7. Nach dem Ausscheiden des Firmengründers Heinrich Ehrhardt im Jahr 1904 gab die Fahrzeugfabrik Eisenach den Markennamen Wartburg auf. Die Produkte erhielten den neuen Markennamen Dixi, der aus dem Lateinischen stammt und bedeutet „Ich habe gesprochen“. Unter dem Namen Dixi wurden anfangs herrschaftliche Automobile und Lastkraftwagen gebaut. Als Markenzeichen wurde ein Kentaur für Geschäftspapiere, Drucksachen und als Kühlerfigur verwendet, diese wurde vom Eisenacher Metallwarenhändler August Sauermilch entworfen und gefertigt. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg (1914–1918) wurde dann der Fahrzeugfabrik Eisenach allerdings die Herstellung ziviler Fahrzeuge untersagt und Rüstungsgüter mussten gefertigt werden. Heereslastwagen, Munitionswagen, Sanitätskraftwagen, Feldgeschütze waren nun bis zum Ende des Ersten Weltkriegs die Eisenacher Produktpalette. Die Dixiwerke überlebten den Krieg, allerdings konnte nie wieder an die glanzvolle Zeit vor dem Krieg angeknüpft werden. Ende des Jahres 1921 musste dann aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Fahrzeugfabrik Eisenach mit der Gothaer Waggonfabrik fusionieren und firmierte anfangs unter Fahrzeugfabrik Eisenach, Zweigniederlassung der Gothaer Waggonfabrik, später als Fahrzeugfabrik Eisenach („Dixiwerke“). Im Jahr 1927 begann dort mit der Produktion des 3/15 die Lizenzproduktion jenes Kleinwagens, der die mit ihm erhoffte Wende nicht brachte, aber dafür den Namen Dixi bis heute unvergessen machte. Der Motorrad- und Flugmotorenhersteller BMW wollte gegen Ende der 1920er Jahre in die Automobilproduktion einsteigen und suchte ein konkurrenzfähiges Produkt, um die langwierige Eigenentwicklung zu umgehen. Man entschied sich für die Fahrzeugfabrik Eisenach, die zu dieser Zeit (u. a.) unter dem Namen Dixi 3/15PS DA (Deutsche Ausführung) in Lizenz Versionen des international sehr erfolgreichen Austin 7 der Austin Motor Company produzierten. © Wikipedia
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